Meilentörn SY Timanfaya (Olbia-Siracusa) – Tag 5 – 17.5.2017

Ich geniesse noch den frühen Morgen bei einem italienischen Cafe. Nach dem Morgenessen verlassen wir zeitig Ustica in östlicher Richtung der liparischen Inseln. Dank gutem Wind können wir recht lange mit dem Spinnaker segeln.

 

Am Nachmittag sehen wir die ersten liparischen Inseln mit vulkanischem Ursprung. Die Formationen sehen sehr eindrücklich aus. Erstaunlicherweise leben auch Menschen auf diesen kargen Inseln. Eine hervorstehende Gesteinsformation in Form eines Eichhörnchens lässt uns staunen.

  

Wir erleben einen wunderschönen Sonnenuntergang und laufen in der Nacht in einer Bucht beim Städtchen Salinas ein und setzen den Anker. Es gibt ein spätes Nachtessen und danach ist Schlafen angesagt, da wir morgen um 8.00 wieder den Anker heben möchten.

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Meilentörn SY Timanfaya (Olbia-Siracusa) – Tag 4 – 16.5.2017

Heute beginnt meine erste Wache um 4.30, s.d. mich der Wecker um 4.15 aus dem Halbschlaf holt. In der Nacht wurden wieder die Segel gesetzt und wir sind mit 8-9 Knoten unterwegs. Der Sternenhimmel ist wunderbar und viel klarer als zu Hause mit der Lichtverschmutzung. Wir können auch ganz gut die Venus erkennen. Bei Sonnenaufgang kommt mit dem Wachwechsel unser heutiges Geburtstagskind auf die Wache. Lautstark singen wir Happy Birthday. Der Wind hat etwas nachgelassen.

Plötzlich tauchen ein paar Delphine auf und begrüssen uns an diesem schönen Morgen.
Später sehen wir zwei Schildkröten, die langsam an der Wasseroberfläche schwimmen. Später sehen wir nochmals ganz schön Delphine. Mitte Nachmittag steuern wir auf die Insel Ustica zu und legen im Hafen nach mehr als 28h Fahrt an.

Ich besuche das kleine Dörfchen, dass zwar klein, aber doch lebhaft aussieht. Auffallend viele Anbieter bieten Tauchen an. Ich gehe weiter auf den Hügel und geniesse die tolle Sicht über die Insel. Gut kann ich Timanfaya im Hafen erkennen.

Am Abend geniessen wir eine schmackhafte Vorspeise für unser Geburtstagskind. Danach gibt es sehr leckere Lasagne, die unser Skipper selber gemacht hat. Es ist wieder ein lustiges und lebhaftes Abendessen.

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Meilentörn SY Timanfaya (Olbia-Siracusa) – Tag 3 – 15.5.2017

Vor der Abfahrt kommt noch die Zollkontrolle an Bord und kontrolliert alles kurz. Danach steht noch Einkaufen auf dem Programm, bevor wir Sardinien in Richtung Ustica verlassen. Dies wird die erste Nachtfahrt auf diesem Törn. Wir rechnen damit, dass wir Ustica am Nachmittag oder Abend vom nächsten Tag erreichen werden.


Nach der Ausfahrt aus dem Hafen können wir bereits die Segel setzen und nützen den guten Wind. Später lässt der Wind nach und wir fahren unter Motor weiter. Wir haben einen Wachplan aufgestellt. Jede Doppelwache dauert 3h und es gibt alle 1.5h einen Wechsel. Somit haben wir nach der Wache 6h Zeit zum Schlafen, Ausruhen oder einfach geniessen. Die Sonne brennt aber recht stark und auf dem Deck gibt es nur wenig Schatten.


Wir geniessen einen schönen Sonnenuntergang und den aufziehenden Sternenhimmel. Meine letzte Wache an diesem Tag endet um 22.30 und ich lege mich für ein paar Stunden zum Schlafen hin.

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Meilentörn SY Timanfaya (Olbia-Siracusa) – Tag 2 – 14.5.2017

Nach dem Morgenessen heisst es Anker auf mit dem Tagesziel Arbatax. Windmässig ist es eher auf der gemütlichen Seite und wir fahren unter Motor, Grosssegel und Genua der Küste Richtung Süden. Wir können auch einem kurz der Spinnaker setzen. Dies ist jedoch auf diesem grossen 67 Fuss Boot eine rechte Übung. Der Spi-Baum alleine ist mindestens gleich dick wie die Masten der Segelboote auf dem Zürichsee, die ich kenne. Die Fahrt entlang der Küste ist sehr schön und ich geniesse den Tag. Man ist immer damit beschäftigt, die Segel zu trimmen oder das Boot zu steuern. Wir erreichen Arbatax kurz vor 19.00 und legen im Hafen an einer Muring-Boje an.

Das Anlegen und Festmachen des Schiffes ist wegen der Grösse auch ein kleineres Unterfangen. Danach gibt es wieder ein Anleger-Umtrunk im Sonnenuntergang. Beim Nachtessen wird viel über Gott und die Welt philosophiert.

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Meilentörn SY Timanfaya (Olbia-Siracusa) – Tag 1 – 13.5.2017

Ich bin gestern Abend in Olbia (Sardinien) angekommen, von wo aus der Törn starten wird. Spät abends geht es mit dem Taxi vom Flughafen in etwa 10 Minuten zum Hotel, das in Fussdistanz zum Hafen liegt.

Den Tag verbringe ich mit dem Besuch der Stadt Olbia und esse eine leckere Pizza mit einem kühlen Bier. Das Städtchen finde ich nicht sehr spannend. Es hat aber viele Touristen, die von den Kreuzfahrtschiffen hier einen Tages-Abstecher machen. Entsprechend ist auch die Dichte der Läden relativ gross und auf diese Touristen abgerichtet.

Kurz vor 15.00 geht’s dann aufs Schiff Timanfaya, das an der Molo Brin liegt. Ganz gespannt bin ich auf die mir noch unbekannte Crew. Christian, der Skipper und Schiffseigner, den ich bereits vom letzten Törn im Herbst 2016 kenne, begrüsst mich und die restlichen Crewmitglieder sind auch bereits auf dem Boot. Das Boot ist nicht vollbelegt und nach der Begrüssung der restlichen Crew beziehe ich meine Kabine. Viel Zeit zum Auspacken habe ich nicht, denn wir fahren bereits in ein paar Minuten ab, um schon etwas Distanz zu machen.


Nach dem Ablegen geht es die lange Ausfahrt unter Motor hinaus. Links von uns liegen die Kreuzfahrtschiffe, rechts von uns die grossen Miesmuschelzuchten. Ein anderes Schweizer Schiff, die Swiss Mocha, ein Katamaran, mit dem Skipper Franz und seiner Gästecrew hat die gleiche Reise vor und ist bereist 30 Minuten vorher losgefahren. Wir können dann die Fock setzen und kreuzen auf. Nach 3 Stunden erreichen wir unser Tagesziel, eine Bucht bei Capo Coda Cavallo, wo wir ankern.

Wir geniessen den Ankertrunk und dann leckere Spaghetti Carbonara. Schon geht der erste Tag auf See zu Ende. Wir haben eine gemütliche, sympathische Crew mit der Co-Skipperin Barbara, einem Ehepaar und einem weiteren Mitsegler.

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Datenbank mit Hochsee-Schiffsnamen, MMSI, Call-Sign

Aus Interesse habe ich nach einer Suchmöglichkeit für bestehende Schweizer Hochsee-Schiffsnamen gesucht – man weiss ja nie. Ich habe keine öffentliche Datenbank des Schweizerischen Hochseeschiff-Registers gefunden, bin aber auf einen anderen Ansatz gestossen.

Da die meisten Hochsee-Schiffe eigentlich eine MMSI bzw. einen Call-Sign haben, bin ich auf der folgenden öffentlichen Webseite fündig geworden:

http://www.itu.int/online/mms/mars/ship_search.sh

Dort kann man weltweit nach Schiffsnamen, MMSI, Call-Sign oder Administrations-Gebiet suchen und bekommt dann die dort registrierten Schiffe. Die Ergebnisse sind zwar auf 200 Einträge pro Suche beschränkt, man kann aber nach Teilbereichen suchen und so die Ergebnisliste auf weniger Einträge pro Suchauftrag herunterbrechen. Ich habe die Suche auf das Administrations-Gebiet Schweiz eingeschränkt und beim Schiffsnamen jeweils nur den Anfangsbuchstaben aus dem Alphabet genommen. So bin ich durchs Alphabet durchgegangen (bei S gab es mehr als 200, so habe ich zusätzlich den zweiten Buchstaben eingeschränkt). Insgesamt habe ich dann in etwa 1’500 Einträge erhalten.

Wer also schon immer nach bestehenden Schiffsnamen suchen bzw. wissen wollte, ob sein gewünschter Schiffsname noch frei ist, kann ev. diese Datenbank zu Rate ziehen. Auch wenn man sich auf einen Törn auf einem fremden Schiff vorbereiten möchte (z.B. SRC-Notfall-Zettel mit Schiffsnamen, MMSI, Call-Sign vorbereiten), kann diese Webseite die nötigen Infos liefern.

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Englische SRC Funksprüche und Nato Alphabet im A6-Format zum Ausdrucken

Um den Aufbau der wichtigsten Funksprüche immer dabei zu haben, gibt es auf dem Internet verschiedene PDFs und Webseiten, die man ausdrucken und mitnehmen kann – oft im A4-Format. Was ich jedoch nicht gefunden habe, waren die Funksprüche im Kleinformat (A6), um diese in der Tasche mit meinem Handfunkgerät immer griffbereit zu haben.

Ich habe die aus meiner Sicht wichtigsten Funksprüche und das Nato-Alphabet als PDF zusammengestellt, das man am besten doppelseitig ausdruckt und in etwa A6-grosse Zettel schneiden kann. Hat man das bedruckte Papier vor dem Schneiden noch plastifiziert, sollten die Zettel auch gut haltbar sein. In dieser Grösse passen die 3 doppelseitigen Cheat Sheets auch in den RYA-SRC-Ausweis:

Das PDF darf frei (nicht kommerziell) verwendet werden. Falls ihr Anmerkungen habt, bitte ich euch, mir diese via Kommentar zukommen zu lassen.

Download des PDFs: SRC_CheatSheets_SailingBreezeCH_A4_A6_v1.0

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Neue Auflistung mit nautischen Shops

Teilweise ist es nicht immer einfach herauszufinden, wo es in einem Hafen einen nautischen Shop gibt. Ich habe mich deshalb entschlossen, eine Auflistung zu starten, die laufend ergänzt wird. Die Auflistung ist auf einer fixen Seite, die direkt aufgerufen werden kann. Ich würde mich freuen, wenn ihr mithelfen würdet, die Seite laufend zu ergänzen, damit diese für möglichst viele von Nutzen ist.

Hier geht’s direkt zur Seite: Nautische Shops

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Openplotter (OpenCPN) – Navigation, AIS, Grib, WiFi mit einem Raspberry pi – Teil 3: USB-GPS und dAISy installieren

Nachdem im ersten und zweiten Teil die Grundinstallation und die ersten Upgrades erklärt wurden, geht es im dritten Teil darum, ein USB-GPS und ein USB-AIS zu installieren. Ein GPS würde ich zwingend installieren. Ein AIS kann ich auch empfehlen, ist aber optional. Das AIS kann selbstverständlich auch zu einem späteren Zeitpunkt hinzugefügt werden.

Ich habe für die Installation am Raspberry pi folgende USB-Geräte verwendet:

 

Video

Das Video zeigt alle notwendigen Schritte, um das GPS und AIS zu installieren. Es wird auch kurz zu Beginn noch erklärt, wie man auf dem Desktop den OpenPlotter zeigt, da nach dem Upgrade aus Teil 2 OpenPlotter nicht mehr direkt zur Verfügung steht.

 

Wie geht’s weiter

Im Teil 4 wird erklärt, wie man OpenSeaMap Karten herunterlädt und für den Plotter bereitstellt.

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