Von den 1000 Seemeilen zum Segel-Hochseeausweis (CCS)

Nach dem Bestehen der Theorie-Prüfung sowie dem Absolvieren von mind. 1’000 Seemeilen (mit mind. 18 Tage auf See und mind. 3 Wochen Törndauer sowie einem Leistungsausweis für bestimmte Tätigkeit) hat man fast alle Vorgaben erfüllt, um den Hochseeausweis Segeln zu erlangen. In diesem Bericht beschreibe ich kurz, was ich nach den 1’000 Seemeilen machen musste, bis ich den Ausweis erhielt.

Im Frühsommer hatte ich ganz stolz meine 1’000. Seemeile erreicht, was natürlich gefeiert werden musste. Am Ende des Törns waren es dann etwas mehr als diese 1’000 Seemeilen. Auch hatte ich mehr als die 18 nötigen Tage auf See verbracht und auch insgesamt mehr als 3 Törnwochen. Der Nachweis wird im Fahrtennachweis Segelschiff aufgeführt.

Darin werden neben den Personaldaten die einzelnen Törns notiert. Zu jedem Törn werden Informationen zum Törn, Segelschiff, Skipper und Log-Einträge eingetragen. Dazu müssen pro Tag auf See mindestens zwei Einträge gemacht werden. Der Skipper muss dann am Ende des Törns die Einträge mit seiner Unterschrift bestätigen. Beim Leistungsnachweis müssen Tätigkeiten nachgewiesen werden, die man durchführen muss (Yacht, Navigation, Manöver, Planung). Die einzelnen Tätigkeiten müssen vom Skipper bestätigt werden, bei dem die Tätigkeit durchgeführt wurde. Im letzten Teil des Büchleins kann man noch seine nautischen Erfahrungen erfassen. Diese sind jedoch für das Erlangen des Hochseeausweises nicht zwingend.

Als Teil der notwendigen Unterlagen müssen noch ein „Attest über Sehvermögen“ und ein „Attest über Hörvermögen“ beigelegt werden.

Den Attest Sehvermögen habe ich bei einem Optiker gemacht. Die Dauer für die Durchführung war etwa 10 Minuten und hat CHF 20 gekostet.

Für das Hörvermögenattest bin ich zu einem Ohrenarzt gegangen, der verschiedene Hörfrequenzen getestet und mit mir das Ergebnis auch besprochen hat.

Das Gesuch für den Hochseeausweis kann eingereicht werden, wenn folgende Unterlagen verfügbar sind:

  • Pass/ID-Kopie
  • Prüfungsnachweis (Theorieprüfung)
  • Kopie Nachweis nautische Grundausbildung (D-Schein oder vergleichbar)
  • Kopie Ausweis Nothilfe (nicht älter als 6 Jahre)
  • Attest Seevermögen (nicht älter als 1 Jahr)
  • Attest Hörvermögen (nicht älter als 1 Jahr)
  • Passfoto
  • Nachweis über die Praxis auf See (Fahrtennachweis Segelschiff oder vergleichbar)

Die Unterlagen müssen mit dem Gesuchsformular an den CCS geschickt werden.

Nach einer Woche habe ich dann vom CCS die Eingangsbestätigung erhalten mit der Info, dass die Unterlagen vollständig seien.

Es hat schlussendlich insgesamt 8 Wochen gedauert, bis ich dann vom CCS die nächste Post erhielt. Wie angekündigt erhält man einen Einzahlungsschein, falls alle Unterlagen in Ordnung sind und der Ausweis ausgestellt werden kann.

Nach dem Einzahlen von CHF 250 für den Ausweis kam dann ein paar Tage später der langersehnte Ausweis in Kreditkartenformat, aufgeklebt auf einem schönen CCS-Foto.

 

 

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Simon Koster und Yo Wiebel haben den Sportkat-24h Rekord gebrochen

Simi und Yo haben am Samstag/Sonntag (8./9. Juli 2017) mit ihrem Sportkat Nacra F20 den bestehenden 24h Rekord vom Westschweizer Yvan Bourgnon aus dem Jahre 2012 gebrochen. Simi und Yo sind von Lübeck aus Richtung Dänemark und Schweden losgesegelt und haben dann Richtung Polen abgedreht. Dabei haben sie 361 sm (669 km) zurückgelegt und den alten Rekord von Yvan (344 sm) geschlagen.

Screenshot vom Onlinetracker mit der gesegelten Route (Quelle: http://yb.tl/24hbc2017 am Sonntag 9.7.2017 um 17.21):

Herzliche Gratulation den beiden Rekordhaltern.

Sie haben den Rekord in dritten Anlauf gepackt und mussten Anfang Juli während ihren ersten zwei Versuchen materielle Niederlagen einstecken. Aber auch nach dem erreichten Rekord hatten sie Probleme mit dem Boot und sind beinahe gesunken. Zum Glück kam aber schnell Rettung und sie haben das Abenteuer mehr oder weniger unbeschadet überstanden und konnten in Polen bei Leba an Land.

 

Mehr Infos auf der Webseite von Simi und Yo sowie im Yacht-Onlineartikel vom 11.7.2017:

https://offshore-foiling.com

http://www.yacht.de/regatta/news/wiebel-und-koster-erst-rekord-dann-glueckliche-rettung/a113242.html

Infos aus einem Vortrag von Simi, der auch diesen Rekordversuch thematisiert:

http://sailingbreeze.ch/2017/05/30/vortrag-von-simon-koster-segeln-am-limit-an-einer-minitransat/

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Vortrag von Simon Koster – Segeln am Limit an einer Minitransat

Gestern Abend hielt Simon Koster am Themenabend des CCS Zürich einen Vortrag zu seinen Einhand-Atlantiküberquerungen im Rahmen der Minitransat. Trotz sommerlichen Temperaturen fanden sich am Montag-Abend in der Brasserie Lipp zahlreiche Zuhörer ein und folgten den spannenden Ausführungen.

Simon (https://simonkoster.com) ist 28 Jahre alt und segelt seit er 7 ist. Den Atlantik hat er bereits 5 Mal überquert. Im Rahmen der Minitransat-Regatta war er 2 Mal am Start: 2013 in der Serienklasse und 2015 in der Prototypen-Klasse. Die Minis sind sehr kleine Boote (6.5m Länge, 3m Breite, 12m Masthöhe, 2m Tiefgang) und werden Einhand gesegelt. Es gilt die Strecke von Douarnenez (Frankreich) nach Pointe-à-Pitre (Guadeloupe) mit einem Zwischenstopp in Madeira oder auf den kanarischen Inseln zu bewältigen, was in etwa 4’000 Seemeilen entspricht. Das Rennen findet alle 2 Jahre statt. Simon belegte 2013 mit seinem Serienboot den 3. Platz und 2015 mit seinem Prototypen-Boot den 7. Platz.

Er hat viel Spannendes zum Bau seines Prototypen-Bootes erzählt und gezeigt, mit dem er 2015 am Rennen war. Simon hat aber auch viel über die persönliche Planung und Erlebnisse berichtet, da der Rennverlauf nicht nur von der Technik des Bootes abhängig ist, sondern sehr viel vom Skipper. Entsprechend hat er betont, dass er seine eigenen Funktionszustände vor dem Rennen genau erfasst hat und wie er eigene Alarmsignale wie Müdigkeit, Schnelligkeit, Aufmerksamkeit etc. aktiv erkennen und die daraus notwendigen Aktionen einleiten konnte, die dann bereits vordefiniert waren. Mit seinem Boot wird Simon wahrscheinlich auch dieses Jahr wieder an den Start der Minitransat gehen.

Das Schweizer Fernsehen SRF hat mehrere Beiträge zum Minitransat-Abenteuer von Simon veröffentlicht: https://www.srf.ch/sendungen/segelnamlimit

Am Schluss hat er noch über eines seiner aktuellen Projekte gesprochen, bei dem er mit Yo Wiebel versuchen wird, mit einem Sportkatamaran den aktuellen 24h-Distanzrekord von Yvan Bourgnon und Thibaut Vauchel aus dem Jahre 2012 zu brechen (https://offshore-foiling.com). Sie werden den Versuch im Juli 2017 in Lübeck starten, mit dem Ziel, mehr als 344 Seemeilen in 24h zu segeln. Für diesen Rekordversuch wird in einer Crowdfunding-Kampagne noch etwas Geld gesucht (es verbleiben noch 5 Tage und es fehlen noch CHF 400): http://www.ibelieveinyou.ch/ibiy/src/#!/projectdetail/10973/brecht-mit-uns-den-24hrekord-fuer-strandkatamarane

Ich habe den Vortrag sehr spannend gefunden. Da ich bereits Berichte zu Minitransat gehört bzw. gesehen hatte, war es speziell interessant, Simon zuzuhören. Auch werde ich den Rekordversuch sowie die nächste Teilnahme am Minitransat mitverfolgen.

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Meilen-Törn im Mai 2017: Olbia – Riposto (mit Video)

Nachdem ich im Februar die Theorieprüfung bestanden habe, bin ich nun daran, die weiteren Meilen zu sammeln, die ich noch für den Hochseeausweis benötige. Wieder habe ich einen Meilentörn auf der Timanfaya gebucht, da ich das Schiff und den Skipper bereits vom letzten Törn kenne.

Der einwöchige Törn fand Mitte Mai 2017 statt und startete von Olbia (Sardinien – Italien) aus. Wir sind direkt am Samstag-Nachmittag zu einem ersten kurzen Schlag ausgelaufen und haben am Abend unsere Ankerbucht Coda Cavallo erreicht. Dann ging es über Arbatax via einer Nachtfahrt auf die Insel Ustica, bevor wir dann die liparischen Inseln erreichten. Von dort aus ging es über die Strasse von Messina die Ostküste von Sizilien runter in eine Ankerbucht bei Taormina. Unser Zielhafen Riposto haben wir dann mit einem sehr kurzen Schlag erreicht. Ursprünglich hätten wir bis Siracusa fahren sollen, die Windprognosen und die rechte lange Strecke haben dies aber verunmöglicht.

Der Törn hat mir sehr gut gefallen und wir waren eine kleine, sympathische Gruppe! Auf diesem Törn habe ich 430 Seemeilen gesammelt. Es fehlen somit noch 270.

In Video habe ich ein paar Eindrücke des Törns wiedergegeben:

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Meilentörn SY Timanfaya (Olbia-Riposto) – Tag 7 – 19.5.2017

Heute steht nur noch eine ganz kurze Strecke auf dem Plan. Entsprechend essen wir gemütlich zu Frühstück und geniessen die Aussicht auf den Ätna, der leicht am Rauchen ist.


Wir nehmen den Anker auf und werden bei der Ausfahrt aus der Bucht von Taormina noch kurz von einem Delphin begleitet.


Schon bald nehmen wir Richtung Hafen Riposto, wo unser Endhafen für diesen Törn ist.

Bei der Hafeneinfahrt werden wir standesgemäss von der Guardia di Finanza stramm gegrüsst und legen im Hafen an. Auffallend sind die vielen Schiffe der Guardia Finanza, die im Hafen und ausserhalb des Hafens sind.

Später erfahren wir, dass in der Bucht bei Taormina, wo wir letzte Nacht geankert haben, nächste Woche der G7-Gipfel stattfindet. Somit leuchtet nun auch die Präsenz der Guardia di Finanza ein. Auch ist nun die Bucht und Umgebung um Taormina grossräumig gesperrt und so hatten wir noch Glück, letzte Nacht dort noch geankert zu haben.


Am Nachmittag können wir noch Riposto anschauen gehen. Die Stadt ist am Nachmittag ganz ausgestorben. Erst gegen Abend kommt Leben auf und die vielen Läden öffnen wieder. Es hat sehr viele Gemüse- und Früchte- sowie Fischhändler.

Am Abend gehen wir in Restaurant Glass (kann ich nur empfehlen) und lassen unsere Gaumen mit lokalen Spezialitäten verwöhnen. Auch die Crew der Swiss Mocha (www.swissmocha.ch) um Skipper Franz ist heute in Riposto eingelaufen und gesellt sich an unseren Tisch.

Christian hat die VAST im Hafen entdeckt und geht zu einem Schwatz bei Matthias und Maren vorbei. Leider bemerke ich erst später, dass ich die beiden (www.vast-floating.com) von einem Podcast mit den Glüxpiraten (GST015 – Interview mit Maren und Matthias Wagener von www.vast-floating.com) kenne. Gerne hätte ich auch kurz Hallo gesagt.

Morgen geht es wieder heimwärts und ich werde den Törn ist sehr guter Erinnerungen behalten. Ein herzliches Dankeschön an den Skipper Christian und seine Co-Skipperin Barbara sowie der restlichen Crew.

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Meilentörn SY Timanfaya (Olbia-Riposto) – Tag 6 – 18.5.2017

Schön früh geht’s vom Anker-Platz los. Wir haben für den heutigen Tag kaum Wind angesagt, s.d. wir motoren werden, bis wir unseren nächsten Ankerplatz in Taormina erreichen werden. Wir sehen aber zuerst bei Tag zum ersten Mal die wunderschönen Gesteinsformationen an unserem Ankerplatz.


Kurz nach der Abfahrt werden wir in sicherem Abstand von einem der Tragflügelboote überholt, die mit 40 Knoten unterwegs sind.


Wir fahren an der Insel Vulcano vorbei und können den von Wolken bedeckten Stromboli aus der Ferne sehen.

Es gibt eine Planänderung, da für den morgigen Tag ein starker Gegenwind mit 20 Knoten erwartet wird, was es uns unmöglich machen würde, vom Ankerplatz bei Taormina, den wir heute Abend ansteuern werden, den geplanten Zielort Siracusa zu erreichen. Unser Skipper beschliesst deshalb, am Freitag anstelle von Siracusa das nördlich von Catania gelegene Städtchen Riposto anzulaufen, von wo wir unseren Törn beenden werden und dann die neue Crew einsteigen wird. Zum Glück kann Christian die neue Crew kontaktieren und auf Riposto umdelegieren sowie auch einen Hafenplatz in Riposto reservieren.

Wir steuern auf die Strasse von Messina zu, wo es ein Verkehrtrennungsgebiet und viele grössere Frachtschiffe gibt.


Danach fahren wir der östlichen Seite von Sizilien hinunter. Das Gebiet entlang der Küste ist recht verbaut und wird auch von einer Autobahn durchzogen. Wir sehen leider auch sehr viel Müll im Meer – primär Plastikteile und -säcke.

 
Kurz vor unserer Ankunft am Abend werden wir in Fahrt von einem Boot der Guarda di Finanzia angehalten. Sie führen telefonisch eine Kontrolle durch und lassen uns dann weiterfahren.


Kurz danach erreichen wir unseren Ankerplatz bei Taormina.

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Meilentörn SY Timanfaya (Olbia-Siracusa) – Tag 5 – 17.5.2017

Ich geniesse noch den frühen Morgen bei einem italienischen Cafe. Nach dem Morgenessen verlassen wir zeitig Ustica in östlicher Richtung der liparischen Inseln. Dank gutem Wind können wir recht lange mit dem Spinnaker segeln.

 

Am Nachmittag sehen wir die ersten liparischen Inseln mit vulkanischem Ursprung. Die Formationen sehen sehr eindrücklich aus. Erstaunlicherweise leben auch Menschen auf diesen kargen Inseln. Eine hervorstehende Gesteinsformation in Form eines Eichhörnchens lässt uns staunen.

  

Wir erleben einen wunderschönen Sonnenuntergang und laufen in der Nacht in einer Bucht beim Städtchen Salinas ein und setzen den Anker. Es gibt ein spätes Nachtessen und danach ist Schlafen angesagt, da wir morgen um 8.00 wieder den Anker heben möchten.

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Meilentörn SY Timanfaya (Olbia-Siracusa) – Tag 4 – 16.5.2017

Heute beginnt meine erste Wache um 4.30, s.d. mich der Wecker um 4.15 aus dem Halbschlaf holt. In der Nacht wurden wieder die Segel gesetzt und wir sind mit 8-9 Knoten unterwegs. Der Sternenhimmel ist wunderbar und viel klarer als zu Hause mit der Lichtverschmutzung. Wir können auch ganz gut die Venus erkennen. Bei Sonnenaufgang kommt mit dem Wachwechsel unser heutiges Geburtstagskind auf die Wache. Lautstark singen wir Happy Birthday. Der Wind hat etwas nachgelassen.

Plötzlich tauchen ein paar Delphine auf und begrüssen uns an diesem schönen Morgen.
Später sehen wir zwei Schildkröten, die langsam an der Wasseroberfläche schwimmen. Später sehen wir nochmals ganz schön Delphine. Mitte Nachmittag steuern wir auf die Insel Ustica zu und legen im Hafen nach mehr als 28h Fahrt an.

Ich besuche das kleine Dörfchen, dass zwar klein, aber doch lebhaft aussieht. Auffallend viele Anbieter bieten Tauchen an. Ich gehe weiter auf den Hügel und geniesse die tolle Sicht über die Insel. Gut kann ich Timanfaya im Hafen erkennen.

Am Abend geniessen wir eine schmackhafte Vorspeise für unser Geburtstagskind. Danach gibt es sehr leckere Lasagne, die unser Skipper selber gemacht hat. Es ist wieder ein lustiges und lebhaftes Abendessen.

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Meilentörn SY Timanfaya (Olbia-Siracusa) – Tag 3 – 15.5.2017

Vor der Abfahrt kommt noch die Zollkontrolle an Bord und kontrolliert alles kurz. Danach steht noch Einkaufen auf dem Programm, bevor wir Sardinien in Richtung Ustica verlassen. Dies wird die erste Nachtfahrt auf diesem Törn. Wir rechnen damit, dass wir Ustica am Nachmittag oder Abend vom nächsten Tag erreichen werden.


Nach der Ausfahrt aus dem Hafen können wir bereits die Segel setzen und nützen den guten Wind. Später lässt der Wind nach und wir fahren unter Motor weiter. Wir haben einen Wachplan aufgestellt. Jede Doppelwache dauert 3h und es gibt alle 1.5h einen Wechsel. Somit haben wir nach der Wache 6h Zeit zum Schlafen, Ausruhen oder einfach geniessen. Die Sonne brennt aber recht stark und auf dem Deck gibt es nur wenig Schatten.


Wir geniessen einen schönen Sonnenuntergang und den aufziehenden Sternenhimmel. Meine letzte Wache an diesem Tag endet um 22.30 und ich lege mich für ein paar Stunden zum Schlafen hin.

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Meilentörn SY Timanfaya (Olbia-Siracusa) – Tag 2 – 14.5.2017

Nach dem Morgenessen heisst es Anker auf mit dem Tagesziel Arbatax. Windmässig ist es eher auf der gemütlichen Seite und wir fahren unter Motor, Grosssegel und Genua der Küste Richtung Süden. Wir können auch einem kurz der Spinnaker setzen. Dies ist jedoch auf diesem grossen 67 Fuss Boot eine rechte Übung. Der Spi-Baum alleine ist mindestens gleich dick wie die Masten der Segelboote auf dem Zürichsee, die ich kenne. Die Fahrt entlang der Küste ist sehr schön und ich geniesse den Tag. Man ist immer damit beschäftigt, die Segel zu trimmen oder das Boot zu steuern. Wir erreichen Arbatax kurz vor 19.00 und legen im Hafen an einer Muring-Boje an.

Das Anlegen und Festmachen des Schiffes ist wegen der Grösse auch ein kleineres Unterfangen. Danach gibt es wieder ein Anleger-Umtrunk im Sonnenuntergang. Beim Nachtessen wird viel über Gott und die Welt philosophiert.

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